Begonnen haben wir unsere Rundreise um die Insel am oberen Zipfel, dem Cap Corse. Es ist der nördlichste Teil von Korsika und geprägt von schmalen Serpentinen, sowie kleinen Dörfchen, welche einen ganz eigenen Charme mitbringen.
Unsere Unterkunft für die ersten zwei Nächte lag etwas oberhalb von Bastia, der Hauptstadt Korsikas, an welcher wir auch mit der Fähre ankamen. Wir haben uns zur Orientierung erst einmal ein Appartment genommen, um auch die nächsten Tage und unsere einzelnen Etappen zu planen.

Nach der ersten Nacht ging es los mit unserem Bus in Richtung Spitze des Cap Corse. Entlang der schmalen Straße oberhalb des Wassers, mit dauerhaft schönem Ausblick auf die Landschaft und das Meer. Vorbei an kleinen Fischerdörfchen, mit kurzen Stops zum Fotografieren und Bestaunen der Landschaft, bis hin zur Spitze des Cap Corse.
Dort machten wir in einem kleinen Dörfchen Halt und ließen uns einen Kaffee mit Blick auf den Hafen mit den verschiedensten Fischerbooten schmecken.

Von der Spitze aus ging es für uns wieder auf den Rückweg. Erstmal durchs Landesinnere, vorbei an der bekannten Windmühle „Moulin Mattei“. Sie bietet nach einem kleinen Aufstieg einen wunderschönen Ausblick auf das Cap Corse und das Meer. Weiter ging es in das kleine Örtchen Port de Centuri, welches mit seinem Fischereihafen eine tolle Kulissen für Fotos liefert und auch gut besucht war. Wir machten uns auf die Suche nach einem kleinen Mittagessen und aßen eine Pizza alla Corse (mit Ziegenkäse und Gemüse).


Entlang der Serpentinen und kleinen Straßen bahnten wir uns unseren Weg zurück in die Unterkunft, wobei wir noch einen kleinen Stop an einem schwarzgefärbten Strand, dem Plage de Negro einlegten. Von dieser Sorte gibt es an der Westseite des Cap Corse einige, da diese durch den früheren Abbau von Asbest in einer Fabrik verfärbt wurden.
Landschaftlich bietet das Cap Corse eine ganze Bandbreite an Eindrücken, von den Küstendörfern, über Steilküsten und Wälder hin zu Hochebenen mit Aussichtspunkten. Der Monat September als Besuchszeit zeigte die Farben von Korsika in voller Blüte, da sowohl das Sommerliche als auch schon die ersten Herbsttöne vorhanden waren. So bot uns die Natur ein reinstes Farbenspiel und war Schauplatz für einige tolle Bilder.

Nächstes Mal würden wir definitiv mehr Zeit hier oben verbringen und auch einen der schönen Campingplätze besuchen. Denn davon mangelt es am Cap Corse definitiv nicht und so haben sind wir, trotz der engen und kurvigen Straßen auch immer mal wieder einem Camper begegnet.
Ich hoffe ich kann euch mit diesen Bilder einen kleinen Eindruck zur nördlichsten Spitze Korsikas geben. Viel Spaß beim Erkunden!
